Beantragte Projekte

Umbau eines denkmalgeschützten ehemaligen wasserwirtschaftlichen Gebäude in ein Sonnenobservatorium in Quedlinburg

Foto: Sternenwarte Quedlinburg e.V.

Projektträger: Sternenwarte Quedlinburg e.V.

Ort: Quedlinburg

Förderung über: EFRE (Kulturerbe-Richtlinie)

Einordnung LES: „Die kulturgeschichtlichen und naturräumlichen Besonderheiten der Region für Tourismus und Freizeit nutzen“

Projektbeschreibung:

Die Astronomie hat in der Geschichte der Menschheit schon immer einen wichtigen Platz eingenommen. Dabei sind die Facetten von Kultur, Wissenschaft und Bildung immer eng miteinander verbunden gewesen. Diese einzeln zu betrachten, würde das Bild der Geschichte unvollständig widerspiegeln. Die Vermittlung der kulturellen Aspekte ist hier immer eng verknüpft mit dem Anspruch, die Menschen weiterzubilden.
Im 17. und 18. Jahrhundert war Astronomie ein fortwährendes Zeichen für hohe Bildung und den wichtigen Stellenwert der Kultur an den Höfen Europas. Diese besondere Entwicklung hängt mit der Erfindung des Fernrohres Anfang des 17. Jahrhunderts zusammen. In Quedlinburg ist dies während einer der Blütezeiten der Astronomie, durch den Doktor der Theologie Johann Heinrich Fritsche (s. Dauerausstellung Johann Heinrich Fritsch), zu beobachten gewesen.

Der Verein „Sternenwarte Quedlinburg e.V.“ gründete sich 2010 aus der AG „Astronomie und Raumfahrt“ beim „Kultur- und Heimatverein Quedlinburg“ heraus. Der Verein hat das Ziel, das ehemalige, denkmalgeschützte Wasserwirtschaftsgebäude auf dem Strohberg in Quedlinburg zu einer Sternenwarte umzubauen. Diese behutsame denkmalverträgliche Umnutzung des Gebäudes entspricht im hohen Maß den Zielen des Welterbemanagementplanes und des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes der Welterbestadt Quedlinburg.

Aufbau eines Herbergsbetriebes inkl. Café als Teil des Großprojektes heimatHOF in Ballenstedt

Projektträger: Verein

Ort: Ballenstedt

Förderung über: LEADER und CLLD (ELER)

Einordnung LES: „Die kulturgeschichtlichen und naturräumlichen Besonderheiten der Region für Tourismus und Freizeit nutzen“

Projektbeschreibung:

Für das Rahmenprojekt heimatHOF haben sich neun engagierte Ballenstedterinnen und passionierte Heimatliebhaberinnen zu einem Verein zusammengetan. Sie sind überzeugt, dass aktive Mitbestimmung und Mitgestaltung die Zukunftsfähigkeit einer Stadt sichert, Verantwortung und Zugehörigkeit fördert, das Bewusstsein für die Heimat und die Investitionsbereitschaft der BürgerInnen für soziokulturelle Projekte sowie regionaler und überregionaler Unternehmen steigert. Mit dem heimatHOF soll ein zeitgemäßer Treffpunkt für Begegnungen schaffen – eine Plattform für Bürgerinnen und Bürger, Gäste, Nachbarn, Freunde, Verwandte, Bekannte, Unternehmen oder auch Vereine Ballenstedts. Im heimatHOF geht es um Mitbestimmung, Entwicklung und Vielseitigkeit gemeinsames Gestalten und Handeln.

In einem ersten Schritt beantragt der Projektträger die Förderung für das Teilprojekt heimatHERBERGE mit Bed & Breakfast und Café. Dafür sollen im Hauptgebäude des heimatHOFs „Gut Ziegenberg“ wieder hergerichtet.
Das alte denkmalgeschützte Gut Ziegenberg  ist um 1830 aus zwei nebeneinanderliegenden Freihöfen entstanden und befindet sich in der Altstadt von Ballenstedt.

Umnutzung eines leerstehenden, denkmalgeschützten Wohnhauses zu einem Ferienhaus in Ballenstedt

Projektträger: privat

Ort: Ballenstedt

Förderung über: LEADER und CLLD (ELER)

Einordnung LES: „Die kulturgeschichtlichen und naturräumlichen Besonderheiten der Region für Tourismus und Freizeit nutzen“

Projektbeschreibung:

Das alte Bauernhaus ist im Jahr 1687 erbaut worden. Zum großen Teilen ist es unverbaut und befindet sich noch im Originalzustand. Durch unterlassene, beziehungsweise fehlerhafte Instandhaltungsarbeiten ist das Objekt stark sanierungsbedürftig aber unbedingt erhaltungswürdig. Da die Projekttröger es selbst lieben, ihren Urlaub in ursprünglich erhaltenen und eingerichteten Häusern zu verbringen, möchten Sie dies in ihrer Heimat auch selbst anbieten. Zudem handelt es sich bei diesem Gebäude um ein geschütztes Einzeldenkmal, welches für die Nachwelt erhalten werden muss.

Umnutzung eines denkmalgeschützten Wohnhauses zu einem Ferienhaus in Treseburg

Projektträger: privat

Ort: Treseburg

Förderung über: RELE Teil D (ELER)

Einordnung LES: „Die kulturgeschichtlichen und naturräumlichen Besonderheiten der Region für Tourismus und Freizeit nutzen“

Projektbeschreibung:

Die Grundidee zum Objekt dem Projektäger im eigenen Urlaub. 2016 entdeckte er das denkmalgeschützte Lieberhaberstück in Treseburg. Das Objekt soll als Ferienhaus genutzt werden. Hierzu ist geplant das Haus so aufzuteilen, dass man die Etagen getrennt nutzen kann. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der Vermietung an große Gruppen.

Entwicklung eines Tourismuskonzept für die Stadt Ballenstedt - „Ballenstedt Wiege Anhalts – ein außerordentliches Kulturerbe“

Projektträger: Stadt Ballenstedt

Ort: Ballenstedt

Förderung über: LEADER und CLLD (ELER)

Einordnung LES: „Die kulturgeschichtlichen und naturräumlichen Besonderheiten der Region für Tourismus und Freizeit nutzen“

Projektbeschreibung:

Ballenstedt, an den Ausläufern des Ostharzes gelegen, verfügt mit seiner reizvollen landschaftlichen Lage, seinem kulturellen und zeitgeschichtlichen Erbe als Stammsitz der Askanier, dem wichtigsten Fürstengeschlecht des Mittelalters aus dem das Haus Anhalt hervorging, seinen herausragenden Kulturbauten, historischen Kulturlandschaften, über ein beachtliches touristisches Potential.

Das Ziel ist es, mit einem umfassenden touristischen und kulturellen Konzept eine Handlungsgrundlage zu schaffen für die Definierung thematischer Schwerpunkte zur Entwicklung eines touristischen Leitbildes in Bezug zur Marke „Ballenstedt – Wiege Anhalts“ und Ballenstedt als Erholungsort unter Einbindung des Ortes in die Ostharzregion als touristischem Magneten.

Maßgebend ist die Darstellung eines klar definierten Profils unter Beachtung aller Aspekte des Kultur- und Tourismusmarketings mit der Bestimmung von Leitlinien und Handlungsfeldern. Der Fokus liegt dabei auf materielle und immaterielle Wertschöpfung im Orts- und Regionalverbund. Mit einer klaren, kompetent untersetzten Profilierung Ballenstedts wird sich dann auch die Wahrnehmung der Stadt als bedeutenden historischen Standort (Wiege Anhalts) verbessern.

Einrichtung eines Regionalzentrums im Westflügel des Schlosses in Harzgerode

Projektträger: Stadt Harzgerode

Ort: Harzgerode

Förderung über: LEADER und CLLD (ELER)

Einordnung LES: „Die kulturgeschichtlichen und naturräumlichen Besonderheiten der Region für Tourismus und Freizeit nutzen“

Projektbeschreibung:

Das im Stadtzentrum Harzgerode gelegene denkmalgeschützte Renaissance-Schloss ist ein markantes Wahrzeichen von historischer Bedeutung. Zurzeit befinden sich im Ostflügel des Schlosses eine Gaststätte, ein Museum (Heimatausstellung) und ein Festsaal. Der vom Verfall bedrohte Westflügel wurde mit Hilfe von Städtebaufördermitteln durchgreifend saniert. Im Erdgeschoss des Westflügels befindet sich seit Mai 2017 die Tourismusinformation. Im Obergeschoss ist ein modernes Regionalzentrum mit Ausstellungsräumen geplant. In diesem Zusammenhang wurde 2017 eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Neben der Tourismusinformation im EG, die über die Region allgemein sowie über die 13 Ortsteile von Harzgerode informiert, sind im Obergeschoss Ausstellungsräume vorgesehen.

Ziel der Einrichtung ist es, die verschiedenen touristischen Angebote der Stadt sowie der Region vorzustellen, zu deren Besuch zu animieren und die Besucherzahlen in den Einrichtungen zu halten und zu erhöhen. Neben der Erhöhung der Übernachtungszahlen steht insbesondere die Attraktivitätssteigerung der Region insgesamt sowie die Stärkung deren Identität im Zentrum.